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Jungfrau im Kölner Dreigestirn

Die Jungfrau im Kölner Karneval neben Prinz und Bauer das Kölner Dreigestirn. Die Jungfrau wir auch “Ihre Lieblichkeit” genannt. Bauer und Jungfrau als ständige Begleiter des Prinzen gibt es erst seit 1872. Deshalb fahren die beiden an Rosenmontag auch zusammen auf einem Wagen.

Die Jungfrau wird im Karneval traditionell von einem Mann gespielt, das liegt vorallem daran das der Kölner Karneval anfangs eine reine Männerangelegenheit war. Damit keiner merk, dass es sich bei der Jungfrau nicht um einen Mann handelt, darf sie während der Session weder Bart noch Schnäuzer tragen.

Ausnahme waren die Jahre 1938 und 1938 als auf Druck der NSDAP hin, die hart gegen die Homosexualität kämpfte, die Jungfrau von einer Frau dargestellte werden musste.

Das Ornat der Jungfrau

jungfrau des kölner dreigestirns

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Die Kölner Jungfrau trägt eine Krone, die wie ein Zinnenkranz aussieht (auch Mauerkrone genannt). Ihre Krone und ihre Jungfräulichkeit symbolisieren die Uneinnehmbarkeit der Stadt Köln (Mutter Colonia), als diese noch von einer halbkreisförmigen Stadtmauer umschlossen war. Das römische Gewand der Jungfrau erinnert an die römische Kaiserin Agrippina die Jüngere, die gemäß den Annalen des Tacitus als die Gründerin der Stadt Köln gilt.

Proklamation der Jungfrau

Bei der Proklamation erhält die Kölner Jungfrau vom Kölner Oberbürgermeister als Symbol einen silbernen Spiegel in dem sie sich selbst bewundern kann.

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