Lebhafte Karnevalsfeier im Hintertux mit tanzenden Gästen, bunten Lichtern und festlicher Stimmung.
Hintertux | Sie haben es wieder getan! Kölner Bands und Acts rockten den Gletscher im Zillertal.
Bei der „Kölschen Woche“ vom 21.3. – 27. März ging es in Hintertux in bester Tradition mal wieder ab!
Für viele ist sie mehr als ein Kölner Abend in Österreich, und das einfach in gut: Die „kölsche Woche“ in Hintertux ist aus dem Spaßkalender der kölschen Jecken und Gesichter der Stadtgesellschaft seit mehr als zwanzig Jahren nicht wegzudenken.
Nach der Session fahren Protagonisten des Kölner Karnevals im Schnee noch mal das volle Programm und feiern das Brauchtum in originalem Berg-Panorama.
Keine ewig gleichen, abgetakelten Trinktouristen mitsamt zwielichtigen Möchtergern-Politikern, Berufskölner- und klüngler, kein „Selbstzahler“-Modus, keine unberechenbaren Mimosen-„Künstler“ und künstlich inszenierte Geschichten.
Veranstalter Peter „Funny“ van den Brock ist stolz auf das, was er hier geschaffen hat. Davon können sich aktuell die Feiernden beim Programm vom 21.-27. März wieder überzeugen. Und die Künstler erst recht.
Nicole Kempermann rockte mit Kempes Feinest mal wieder den Gletscher und sagt uns: „Ja, wir hatten 10-jähriges in Hintertux. Und durften Teil dieses zauberhaften Events sein.“
Die smarte Blondine schwärmt: „Neben den eigenen Auftritten ist es immer das schönste mit den Kollegen der anderen Bands eine tolle Zeit zu verbringen und das findet dann meistens seinen Höhepunkt in der gemeinsamen Live Session, die mittwochs abends immer in der Tenne stattfindet. Bunt gemischt steigen wir Bands dann auf die Bühne und spielen Songs aus aller Welt und was uns so gerade einfällt. Das ist immer mein persönliches Highlight. Und wenn ich so auf die Stimmen der Gäste der kölschen Woche höre, ist das auch für sie immer ein absolutes Highlight!“
Macher des Ganzen ist Funny, der auch Mitglied der beliebten Rabaue ist und die Erfolgsstory der kölschen Woche in Hintertux seit 2004 schreibt.
„Es ist mittlerweile ein Riesenevent. Einige 1000 Rheinländer, Kölsche was auch immer, reisen nach Hintertux. Gestern hat mich jemand aus Hamburg angesprochen und heute Morgen einer aus Stuttgart. Also querbeet kommen die Gäste aus ganz Deutschland hier eine Woche zu einem familiären Miteinander zusammen. Was eigentlich immer sehr schön ist. Heute zum Open-Air sind sogar zwei große Busse aus München angereist“, schwärmt er.
Der Eventkönig weiter: „Man sieht immer wieder viele neue Gesichter und das passt ganz gut. Grundsätzlich hatten wir vom Programm am Sonntag ’ne tolle Eröffnung mit den Funky Marys, Torben Klein und Tacheles, die dann auf einem extra für die Kölsche Woche gebrandeten LKW von der Spedition Käfer aufgetreten sind.
Es war saukalt, um das mal so zu sagen, aber trotzdem schön und der Clou der ganzen Geschichte am Sonntag und auch am Mittwoch ist dann auch die Tanzgruppe, die aus über 100 Tänzern besteht. Also alles vom Kölner Karneval ist da vertreten – und die tanzen miteinander einen speziell dafür erstellten Tanz.“
Kölner Top-Bands für Kölsche Woche stets dabei
Auch immer ein Highlight: Die Bichlalm!
Funny: „Das ist also auf 1700 m eine kleine Almhütte und vor und in dieser kleinen Almhütte tanzen und singen dann ja knapp 1000 feierfreudige Menschen. Alle möglichen Bands legen miteinander los.
Lupo sind für den erkrankten Micky Nauber eingesprungen und haben die Tenne richtig gerockt. Sie werden auch im nächsten Jahr schon ihren Platz bei der Kölschen Woche haben.“
Auch die Ski-Gigs und das Pistenpicknick sind angesagt – wie das Snowkegeln auf Bierdosen und Rennen im Kostüm. Fotografen-Ass Kay-Uwe Fischer hält die Momente stets gekonnt fest.
Funny: „Eine echt lustige Geschichte, da sind immer so paar 100 schneebegeisterte Menschen, nicht nur Skifahrer, sondern auch ganz normale, die denn da zum Spaß hinkommen.“
Und: Die Rabaue spielten erstmals mit ihrem neuen Schlagzeuger! „Martin Kuhlewind hat sein Debüt gegeben und das ist richtig gut angekommen. Er hatte noch ein kleines FC-Liedchen dabei, was er denn auch gesungen hat.
Das Open Air mussten wir leider vom Gletscher hinunter verlegen wegen der Kälte. Da werden noch mal alle auflaufen und da werden dann so 4000 Leute vor der Bühne stehen und ein Open Air erleben, was seinesgleichen sucht vor einer Bergkulisse, die wirklich einfach fantastisch ist.
Das ist der Abschluss des der Kölschen Woche 2026. Für nächstes Jahr ist das auch schon wieder geplant.“
Dann „Pfiat di“ bis zum nächsten Jahr!