Die Höhner sind neben den Bläck Fööss die bekannteste kölsche Musikgruppe. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 haben sie die Musikszene in Köln und darüber hinaus entscheidend mitgeprägt. Zu ihren bekanntesten Liedern zählen „Ich bin ene Räuber“, „Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“ sowie das weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannte „Viva Colonia“.
Aktuelle Besetzung:
- Patrick Lueck (*1980) – Gesang (seit 2022 als Nachfolger von Henning Krautmacher)
- Hannes Schöner (*1953) – Bass, E-Bass, Gesang (seit 1990)
- Jens Streifling (*1966) – Klarinette, Gitarre, Klavier, Saxophon, Bass, Schlagzeug (seit 2003)
- John Parsons (*1954) – Gitarre (seit 2008)
- Micki Schläger – Keyboard (seit 2015)
- Wolf Simon – Schlagzeug (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder:
- Henning Krautmacher (*1957) – Gesang, Gitarre (1986–2022) – Prägte den Sound und das Image der Band entscheidend mit.
- Janus Fröhlich (*1950) – Schlagzeug, Gesang (Gründungsmitglied, bis 2015)
- Peter Werner (*1949) – Keyboards, Trompete, Akkordeon, Gesang (Gründungsmitglied, bis 2015)
- Günter Steinig – Bass (bis 1990)
- Peter Horn – Gesang (bis 1987)
- Franz-Martin Willizil – Keyboard, Gesang (bis 1999)
- Ralle Rudnik – Gitarre (bis 2007)
- Pete Bauchwitz – Gitarre, Violine (bis 2003)
Meilensteine der Bandgeschichte
Gründung und frühe Jahre (1972–1979)
Die Band wurde 1972 unter dem Namen „Ne Höhnerhoff“ von Peter Werner, Walter Pelzer, Rolf Lessenich und Janus Fröhlich gegründet. Die Musiker traten zunächst in Hühnerkostümen auf und hatten ihren ersten Erfolg mit dem Lied „Scheiß ejal, ob do Hohn bess oder Hahn“ (1974). 1975 wurde der Bandname in „De Höhner“ gekürzt, 1987 folgte die Umbenennung zu „Höhner“.
Durchbruch in den 80er- und 90er-Jahren
Mit Henning Krautmacher als Frontmann begann 1986 eine neue Ära. Die Band erweiterte ihr Repertoire um hochdeutsche Lieder und landete Hits wie „Pizza wundaba“ (1987) und „Kein Meer mehr da“ (1988). In den 90ern wuchs die Band weiter und wurde durch ihre Konzertreihen, etwa im Millowitsch-Theater und die „Höhner Classics“ in der Kölner Philharmonie, auch außerhalb des Karnevals populär. 1998 veröffentlichten sie „Die Karawane zieht weiter“, ein Song, der bis heute Kultstatus genießt.
2000er-Jahre: Große Erfolge und neue Wege
Der Durchbruch in ganz Deutschland gelang 2003 mit „Viva Colonia“. Die Zusammenarbeit mit dem Circus Roncalli unter dem Namen „Höhner Rockin‘ Roncalli Show“ war ein voller Erfolg. 2007 landeten sie mit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ den offiziellen Song zur Handball-WM. Die Höhner etablierten sich endgültig als eine der erfolgreichsten deutschen Bands mit Millionen verkaufter Tonträger.
Aktuelle Entwicklungen (2015–heute)
- 2015 veränderte sich die Band massiv, als die letzten beiden Gründungsmitglieder, Janus Fröhlich und Peter Werner, ausstiegen.
- 2021 gab Henning Krautmacher bekannt, dass er sich aus der Band zurückziehen werde. Sein Nachfolger wurde Patrick Lueck, der 2022 offiziell als neuer Frontmann übernahm.
- 2022 feierten die Höhner ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer großen Tournee und einem neuen Album.
- 2023 und 2024 setzten die Höhner ihre Erfolgsgeschichte mit zahlreichen Live-Auftritten und neuen Songs fort, darunter „Prinzessin“ und „Ich hab die Liebe geseh’n“.
Bekannte Lieder
- Pizza wundaba (1987)
- Die Karawane zieht weiter (1998)
- Jetzt geht’s los (1998)
- Mer ston zo dir FC Kölle (1998)
- Dicke Mädchen haben schöne Namen (2001)
- Sansibar (2001)
- Viva Colonia (2003)
- Wenn nicht jetzt, wann dann? (2007)
- Schenk mir dein Herz (2009)
- Viva Südafrika (2010)
- Prinzessin (2023)
- Ich hab die Liebe geseh’n (2024)

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Mit ihrer Mischung aus kölschem Humor, musikalischer Vielfalt und großer Bühnenpräsenz bleiben die Höhner eine der beliebtesten Bands des Rheinlands – und weit darüber hinaus!