Von deftigen Klassikern bis süßen Verführungen – wie sich Köln während der tollen Tage durchschlemmt
Zwischen Kamelle und Kölsch
Wenn der Karneval in Köln tobt, liegt nicht nur Musik in der Luft, sondern auch der Duft von Bratwurst, Reibekuchen und frisch gebackenen Mutzenmandeln. „Et is wie en zweites Weihnachtsfest – nur mit mehr Kölsch und weniger Gänsebraten“, lacht Peter W., ein Stammgast, der seit 30 Jahren jeden Rosenmontag auf der Schildergasse feiert.
Neben den legendären Kamelle, die von den Wagen in die Menge regnen, sind es vor allem die herzhaften Snacks, die für eine solide Grundlage sorgen. Klassiker wie „Halver Hahn“ – ein Roggenbrötchen mit dickem Gouda – sind ebenso unverzichtbar wie deftige Frikadellen und Currywurst.
Tradition auf der Hand
„Wat der Fastelovend ohne Mettbrötchen? Dat es wie Büttenrede ohne Pointe“, sagt Karnevalsfreundin Monika K., während sie sich in der Altstadt ein belegtes Brötchen schmecken lässt. Die handlichen Mahlzeiten sind perfekt für unterwegs – schließlich will niemand zu lange stillstehen, wenn der nächste Umzug schon um die Ecke zieht.
Besonders beliebt sind Reibekuchen, frisch aus der Pfanne, oft mit Apfelmus serviert. „Die Schlange ist jedes Jahr lang, aber es lohnt sich. So ein Reibekuchen ist pure kölsche Seele“, schwärmt ein Besucher aus Bonn.
Süße Versuchungen
Wer es lieber süß mag, findet im Karneval ebenfalls sein Glück. Mutzenmandeln, Berliner und Zuckerwatte locken an jeder Ecke. „Et jitt nix Besseres als en frische Berliner mit Marmelade, wenn mer schon fünf Stunden op de Beene is“, meint ein verkleideter Clown, der gerade mit roten Zuckerlippen lächelt.
Und natürlich dürfen die „Kamelle“ nicht fehlen – die Bonbons, Schokoladentäfelchen und Pralinchen, die während der Züge in die Menge fliegen, sind nicht nur für Kinder ein Highlight.
Das flüssige Fundament
Zum Kölner Karneval gehört das Kölsch wie das Kostüm. „Manchmal denke ich, das Kölsch läuft hier in den Straßenrinnen mit“, witzelt ein Wirt am Alter Markt. Neben dem goldenen Bier sorgen auch alkoholfreie Alternativen, Glühwein und heißer Kakao für warme Hände und heitere Gemüter.
So wird der Kölner Karneval nicht nur ein Fest für die Augen und Ohren, sondern auch für den Gaumen – und das jedes Jahr aufs Neue.
Was soll denn dieses KI-Bild? Hat es nicht dafür gereicht, im Brauhaus ein vernünftiges Foto zu machen?
Leider nein. Zu geringes Budget. Idee: Sie machen eine und schicken es uns ! Danke dafür!