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Zum Geburtstag: Good news für Karnevals-Legende (101)
Köln | Wann denn nun?
Das fragen sich viele Kölner, wenn es um Ludwig Sebus geht. Der Grandseigneur des Kölner Fastelovends wurde am 7. September 101 Jahre alt. Eine sagenhafte Zahl. Der kölsche Sänger ist ein Jahrhundert-Kölner.
Seit vielen Jahren wird ihm bereits ein Brunnen zu Lebzeiten versprochen. Dieser soll in Köln-Deutz errichtet werden. Joachim Wüst setzt sich nachweislich seit Jahren dafür ein, doch passiert ist immer noch nichts.
Als wir Ludwig nun kurz vor seinem Geburtstag zu diesem Traum befragten, sagte er uns auf die ihm eigene freundliche Art: „Du, Markus, es ist für mich alles okay. Ich erwarte da nichts mehr. Ich habe die Hoffnung auf den Brunnen aufgegeben. Ob er kommt oder nicht, liegt ja nicht an mir.“
Das muss man sich einmal vorstellen: Wo immer Ludwig Sebus im Kölner Karneval auftaucht, sorgt er für erfreute Gesichter. Jede honorige Größe des Fastelovends möchte mit ihm aufs Foto. Tausende Jecken erfreuen sich an Nachrichten über den letzten noch lebenden Zeitzeugen einer Kategorie von Karnevalisten, wie es sie wohl nicht mehr geben wird.
Doch der besagte Brunnen ist offenbar immer noch ausgetrocknet. Ludwig: „Ich habe keine Informationen dazu. Ich weiß gar nichts.“
Es wäre ein absolutes Armutszeugnis für die Stadt Köln und den Kölner Karneval, die angeblich immer so sehr am Wohlbefinden Ludwigs interessiert sind.
Eine weitere Sache beschäftigte die Legende aktuell umso mehr: Wie kann es sein, dass Veranstalter Musikern im Vorfeld untersagen, auf der Bühne ihre politische Meinung zu äußern – wie beim Glücksgefühle Festival durch Markus Krampe und Lukas Podolski gegenüber der Band Alphaville geschehen?
Damit kann sich Ludwig Sebus überhaupt nicht anfreunden.
Er sagt uns: „Ich bin ein Mann der Freiheit. Es kann nicht sein, dass man einem Künstler untersagt, seine politische Meinung äußern zu wollen. Die schlechteste Demokratie ist immer noch besser als alles andere, was ich früher erlebt habe. Das sollten die Menschen heute nicht vergessen.“
Gute Nachrichten dann indes am Samstag!
Ludwig feierte – wie in den Vorjahren – erneut seinen Ehrentag im „Haus Thomas“ im Schatten der Rochuskirche.
Neue Hoffnung für den Sebus-Brunnen!
Und Dr. Wüst hatte Neuigkeiten!
„In der Vergangenheit haben Informationen über den Ludwig-Sebus-Brunnen in der Presse dazu geführt, dass jemand aus der Verwaltung,weil er nicht als erstes gefragt wurde, jahrelang das Projekt blockiert hat“, klärt der Präsident der Grosse Kölner auf.
Und weiter: „Wir wollen doch nicht, dass die Gremien, die jetzt über den Brunnen zu entscheiden haben, das Projekt blockieren , weil sie erst nach der Presse eingeschaltet wurden. Es gibt jetzt einen Entwurf, den ein Gremium der Großen Kölner in Kürze dem Dezernenten Wolfgramm, der ebenso wie der Oberbürgermeister das Projekt unterstützt, vorstellen wird.
Der Erlös aus dem Konzert aus Anlass des 100. Geburtstag von Ludwig wurde von der Großen Kölner aufgestockt auf einen Betrag in Höhe von 100.000 € und befindet sich auf dem Konto der Großen Kölner.“
Wird der Brunnen nun doch kommen? Ludwig, der im Kreise seiner Familie und bekannten Gesichtern der kölnischen Stadtgesellschaft wie OB Burmester, Henriette Reker und Co. bis 21 Uhr feierte, wäre das nur zu wünschen!
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Es ist mehr als traurig wie Köln mit verdienten Menschen umgeht, es ist beschämend
PS
Ich will mich bewusst in meiner Begründung zurück halten, denn ich würde eine Ausdrucksweise benutzen, die Ludwig sicher nicht „passend“ finden würde.
Meine Meinung!
Einfach typisch kein Kölner mehr im Sitz ! Unser Klüngel wurde zerstört und wird immer mehr kaputt gemacht von Leuten die zu Köln keinen Bezug haben!! Irgendwelche Leute aus anderen Städten meinen über Köln zu bestimmen! Ein Armutszeugnis für Köln !
Ach der Brunnen ist doch Nebensache. So etwas geht aber auch über eien Privatinitiative. Seine Lieder bleiben. Lud muss durchhalten, den nach ihm bin ich dran!
„Joachim Wüst setzt sich nachweislich seit Jahren dafür ein…..“ Einer der größten Wichtigtuer in Köln. Da verwundert es nicht, das sich in Sachen Sebus Brunnen nichts tut.
Das Süper Denkmal zeigt eindrucksvoll, das in Köln was geht, wenn man nicht nur große Worte schwingt sondern einfach macht!!!
Ein Armutszeugnis vom Feinsten, welches Köln sich selber ausstellt.
Die Verantwortlichen sollen sich schämen aber ich glaube auch damit haben die nix am Hut, Hauptsache IHRE Pöstchen sind sicher.