Aldekerk | Bewegende Zeilen an einem ur-traurigen Tag.
Man kennt Ingrid Kühne als notorische Frohnatur.
Die im Kölner Karneval lange Jahre beliebte Rednerin glänzt seit ihrem Abschied vom kölschen Fasteleer als Solo-Künstlerin auf der Bühne mit ihrem Programm.
Doch vorerst muss Kühne ihre geplanten Auftritte verschieben, wie ihre Agentur Ahrens bekantgab. Grund ist ein Trauerfall, den Ingrid in den sozialen Netzwerken am Freitag Mittag öffentlich machte.

Ingrid Kühne stand ihrer Mutter bei
„Mir fehlen gerade die Worte und mein Herz ist sehr, sehr traurig.
Ich musste heute in den frühen Morgenstunden meine geliebte Mama für immer gehen lassen“, schreibt sie mit herzzerreißenden Zeilen.
„Den Menschen, der mich am längsten kennt, mich immer bedingungslos geliebt hat und immer für uns und alle anderen da war… Ich weiß noch gar nicht, wie es ohne sie gehen soll.
Ich danke allen, die mir zur Seite stehen und bereits gestanden haben, in den schweren Stunden des Abschieds! Familie, Freunde, Fans, aber besonders danke ich dem Team des Magdalenenheim in Aldekerk, die sich so liebevoll und intensiv um meine Mama gekümmert haben.“
Bis zuletzt stand Ingrid ihrer Mama bei, saß am Sterbebett und ging durch die emotionale Hölle. Sie schildert mit bewegenden Worten den Moment des Abschieds, den sie niemals vergessen wird.
„Ich konnte jetzt mein Versprechen, dass ich ihr vor vielen Jahren gegeben habe, einlösen, dass ich sie in ihren letzten Stunden nicht alleine lassen werde. Ich war die ganzen letzten Tage bei ihr, hab ihre Hand gehalten – bis zu ihrem letzten Atemzug.
Ich bin so dankbar, Mama so lange an meiner Seite gehabt zu haben und in unseren Herzen wird sie immer weiterleben!
Mama, mach’s gut und grüß Papa ganz lieb von uns allen!“
Was für eine tapfere Frau. Herzliches Beileid!