Löstige Paulaner Kölner K.G. von 1949 e.V.

Die Löstige Paulaner Kölner Karnevals-Gesellschaft von 1949 e.V. ist eine traditionsreiche Karnevalsgesellschaft und eine Ordentliche Gesellschaft des Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823 e.V.. Gegründet wurde die KG Löstige Paulaner am 4. Januar 1949 in Köln und hat sich seitdem als eine feste Größe im Kölner Karneval etabliert.
Vereinsdaten auf einen Blick
- Gegründet: 1949
- Status im Festkomitee: Ordentliche Gesellschaft
- Offizielle Website: www.loestige-paulaner.de
Gründung und Historie
Die Geschichte der Löstigen Paulaner Kölner Karnevals-Gesellschaft von 1949 e.V. beginnt in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Als Köln nach dem Zweiten Weltkrieg noch weitgehend in „Schutt und Asche“ lag, wurde jede helfende Hand für die notwendigen Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten gebraucht.
Das Katholische Männerwerk des Dekanats Köln-Süd war seinerzeit mit Arbeiten an der schwer beschädigten Pfarrkirche St. Paul betraut. Aus dieser gemeinsamen Arbeit entwickelte sich unter den Beteiligten bald der Wunsch, sich auch in der Freizeit zu treffen und gemeinsam zu feiern.
Auf Anregung des damaligen Pfarrobmanns des Männerwerks wurde schließlich, wie in der Gründungsurkunde vom 4. Januar 1949 festgehalten, ein Kegelklub mit elf Mitgliedern gegründet. Dieser gab sich den Namen „Löstige Paulaner“ – und legte damit den Grundstein für die heutige Karnevalsgesellschaft.
Bei der ersten Sitzung im „Pütze Kätt“ war der Vorstandstisch noch so klein, dass anstelle eines Elferrats lediglich ein Fünferrat Platz fand. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Die Löstigen Paulaner boten echten, unverfälschten und typischen Pfarrkarneval.
Die Auftretenden kamen aus den eigenen Reihen, stiegen kostenlos und aus „Spaß an der Freud“ in die Bütt und sangen kölsche Leedcher. Nachbarn wurden kräftig auf die Schippe genommen, Begebenheiten aus dem Vorjahr und Geschichten aus dem Alltag lieferten reichlich Stoff für den spöttischen kölschen Humor.
Als erster Präsident stand Thomas Pütz den Paulaner-Jecken voran. Für den Entwurf eines eigenen Ordens zeichnete Köbes Wagner verantwortlich.
Das Konzept ging auf – und von Beginn an verbanden die Löstigen Paulaner den Karneval mit sozialem Engagement. Bereits der Reinerlös der ersten Veranstaltungen ermöglichte es der Gesellschaft, 1950 erstmals die älteren Pfarrangehörigen von St. Paul zu einer Seniorenfahrt einzuladen.
Diese Tradition hat bis heute Bestand: Die Seniorenfahrt für die älteren Pfarrangehörigen von St. Paul wird von den Löstigen Paulanern nach wie vor durchgeführt. Sie steht damit beispielhaft für die enge Verbindung von kölschem Brauchtum, Gemeinschaft und sozialem Engagement, die die Gesellschaft seit ihren Anfängen prägt.
Engagement im Kölner Karneval
Heute sind die Löstigen Paulaner fest im Kölner Karneval verwurzelt. Zu ihren regelmäßigen Aktivitäten gehört unter anderem die Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug. Dort sind die Mitglieder traditionell als Hänneschen und Bärbelchen gekleidet und tragen damit ein unverwechselbares Stück kölscher Tradition in den größten Karnevalszug Kölns.
Ein besonderes Aushängeschild der Gesellschaft ist die Damen-Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“. Mit ihren professionellen Auftritten auf den Kölner Bühnen sorgt sie für eine lebhafte Atmosphäre und repräsentiert die Löstigen Paulaner im Kölner Karneval.
Darüber hinaus gehören gemeinschaftliche und karnevalistische Veranstaltungen zum gesellschaftlichen Leben der Löstigen Paulaner. Dabei stehen die Freude am kölschen Brauchtum, Geselligkeit und der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft im Mittelpunkt.
Tradition, Gemeinschaft und Zusammenhalt
Was 1949 aus der gemeinsamen Arbeit rund um die Pfarrkirche St. Paul und einem Kegelklub mit elf Mitgliedern entstand, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer traditionsreichen Kölner Karnevalsgesellschaft.
Bis heute verbindet die Löstige Paulaner Kölner Karnevals-Gesellschaft von 1949 e.V. das Feiern des kölschen Karnevals mit Gemeinschaft und sozialem Engagement. Die fortgeführte Seniorenfahrt, die Teilnahme am Rosenmontagszug in den traditionellen Hänneschen-und-Bärbelchen-Kostümen und die Auftritte der Kölner Paulinchen zeigen dabei auf unterschiedliche Weise, wie die Gesellschaft ihre Traditionen lebt und weiterträgt.
So bewahren die Löstigen Paulaner ihre Wurzeln und halten zugleich das lebendig, was bereits die Gründungsmitglieder miteinander verband: Gemeinschaft, kölsche Lebensfreude und Spaß an der Freud.
Hallo,
der Bericht über die Gründung ist etwas unvollständig.
Der Verein gründete sich aus einem Kegelclub, der in der Loreley Strasse im Pfarrheim der Kirch St. Paul ihre Kegelbahn hatten. Daher auch der Name dir löstigen Paulaner. Diesem Kegelclub gehörte auch mein Vater an dem späteren Prinz Karneval von 1962 Alex der I an.