Kölsch ist der Dialekt der Stadt Köln – die Sprache, in der ein Großteil der Karnevalslieder, Büttenreden und geflügelten Sprüche der fünften Jahreszeit verfasst sind. Gemeint ist hier ausdrücklich der Dialekt, nicht das gleichnamige obergärige Bier.
Mehr als nur Sprache
Kölsch gilt als ripuarischer Dialekt und ist eng mit der kölschen Identität verknüpft. Im Karneval ist es weit mehr als Ausdrucksmittel: Rufe wie „Alaaf“, Begriffe wie „Jeck“, „Bützje“ oder „Fastelovend“ sind ohne den Dialekt kaum denkbar, und viele Sessionslieder erzielen ihre Wirkung gerade durch den kölschen Klang und Wortwitz.
Kölsch auf der Bühne
Auch die Büttenrede lebt vom kölschen Idiom – Pointen, Reime und Lokalkolorit funktionieren im Dialekt oft anders als im Hochdeutschen. Wer sich im Sitzungs- oder Straßenkarneval bewegt, begegnet daher ständig kölschen Wörtern und Redewendungen, auch wenn er selbst kein Kölsch spricht.
Hinweis: Nicht zu verwechseln mit dem Kölsch-Bier, zu dessen Geschichte auf dieser Website eigene Artikel bestehen.