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„Es schlemm jenoch…“: Jupp Menth kommentiert Kölner Dom-Gebühr

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Kölner Dom im Blick, mit Gerüst und Bauarbeiten sichtbar.
Jupp Menth kommentiert die Kölner Dom-Gebühr im Zusammenhang mit dem Karneval.

Köln | Er redet Klartext, lässt sich die kölsche Schnüss nicht verbieten und ist in jahrzehntelanger Tradition nur dem Kölschen Fasteleer verpflichtet.

Bütt-Original Jupp Menth (79) prägte die Säle im Karneval seit vielen, vielen Jahren und polarisiert nach wie vor. Er sagt seine Meinung gern am Rand der Gürtellinie.

Wie kommentiert der berüchtigte „Kölsche Schutzmann“ die aktuelle Diskussion um die nun auch offiziell geplante „Besichtigungsgebühr“ im Kölner Dom für Touristen ab Juli 2026? Es folgt sein Beitrag mit Augenzwinkern zur Debatte. . .

Älterer Mann mit roter Brille vor einer Webcam, im Hintergrund eine kleine Karnevalsfigur

Jupp Menth nimmt Kardinal Woelki aufs Korn 

Loß mer de Kirch em Dorf losse

Fastelovend hammer noch mit tronejeschwängerter Stemm jesunge wie schön unsere Dom es, jenau, un su jet Schönes muss  als „Hingerlosseschaff“ föruns Pänz erhalde blieve. Un dat kos Jeld, richtig Jeld. Un dat muss widder erin kumme. 

Un wie de kölsche Experte vürschlage, künnt mer dat över Entrettsjelder maache. Also muss die jeneigte japanische Reisejruppe Entrett bezahle, wie dat bei andere kirchliche Bauwerke in Jrosseuropa su üblich es. Zom Beispill: Erwachsene 2o Euro, Pänz 5 Euro, Studente 8 Euro, Rentner 5 Euro, Hüngk, Entrett frei. Sujar der Kardinal Wölki hätt sich klar un deutlich jeäußert, wie immer, nämlich janit. 

Kontroleet wet dat vun 20 neue Schweitzer em Ehrenamp. Janz ehrlich es dat nit jemeint äver die richtije Welt es schlemm jenoch. Do pass dat Thema och noch erin. 

Schön Wocheengk,
Jupp Menth

—

RednerJupp Menth – Der kölsche SchutzmannJupp Menth wurde mit seiner Figur des „kölschen Schutzmanns“ zu einer festen Größe im Kölner Karneval. Jahrzehntelang stand er mit Polizeihelm und Uniform in der Bütt…Hier weiterlesen

Zum Hintergrund des Ganzen: Am Donnerstag Mittag (5. März) hatte Domprobst Guido Assmann im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet, dass der Besuch des Kölner Doms für Touris ab der zweiten Jahreshälfte Eintritt kosten solle. 

Durch die daraus resultierenden Einnahmen, so Assmann weiter, möchte man die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb der weltweit bekannten Kathedrale auffangen.

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