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60.000 Aufrufe – Nachwuchs-Duo geht mit Ostermann-Hit viral
Köln | „Bei schönem Wedder muss mer och ens drusse übe. Un do darf e bissje Ostermann nit fähle.“
Eine Ansage mit Wirkung.
Denn das Kölner Nachwuchs-Duo Stefan Dahm und Robin Duns griff spontan zur Gitarre und haute auf der Bank sitzend einfach mal einen Evergreen mit Videoclip raus.
„Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia – Willi Ostermann“ – und dass der ur-kölsche Hit in ihrer einfühlsamen Version einfach toll klingt, goutierte die Online-Community sofort einhellig.
Hintergrund: Das Lied mit dem eindringlichen Refrain, ein echter Klassiker des Meisters der Mundart, wurde im Jahr 1930 in der Kölner Revue „Die Fastelovendsprinzessin“ uraufgeführt, als „et Flusse Griet“ es als Duett sang,
Und Dahm und Duns spiegelten den nostalgischen Zauber der unsterblichen Hymne auf die Domstadt eindrucksvoll in der heutigen Zeit wider.
Die imposanten Zahlen für das Video lügen nicht: Fast 60 000 Aufrufe (Stand: Freitag Mittag), mehr als 1500 „Likes“ auf Facebook sprechen für sich.
Und ausschließlich lobende Kommentare von Kollegen und Fans als motivierende Kritik für die beiden jungen Musiker, die im Kölner Karneval und der kölschen Musikszene im Original-Dialekt allmählich immer weiter nach vorne preschen.
Karneval: Stefan Dahm und Robin Duns als Duo erfolgreich
So hatten Dahm und Duns bereits Anfang im April bei einem Konzertabend in der Piano Bar des Maritim Hotels am Rhein für Furore gesorgt, indem sie vor einer wahren „Granden-Jury“ um Erry Stoklosa, Tommy Engel, King Size Dick und Co. bei gewohnt freiem Eintritt (!) auftraten und begeisterten.
Nun also der Erfolg in den sozialen Netzwerken, der das Duo mit Blick auf die nahende Session sicher beflügeln dürfte. Top-Fotograf Dirk Loerper beispielsweise lobte: „Da han sich zwei jesook un jefunge.“
Nach der Sommerpause soll es bald weitergehen. Darauf können sich die Freunde der kölschen Tön nur freuen. . .
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Damit die Beiden was eigenes bringen können, sollte sie sich bei mit melden.
Ich habe etliche kölsche Texte geschrieben. Manche wurden vertont:
„Mer sin die Hotvolee vun dr Karl-Marxallee… „(Stefan Raab);
Schull- un Veedelszochleed un d Kölsche Pänz (Renate de Groot)
und anderes.
Nur die Musik müssen sie selbst komponieren.
Groß
Bruno Melchert