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Pferde-Zoff im Zoch: Tierschützer legen nach!
Köln | Eine Ankündigung mit Folgen. . .
Dass die ruhmreiche Ehrengarde der Stadt Köln durch ihren langjährigen Präsidenten und Sitzungsleiter „Lupo“ Haumann bekanntgab, im kommenden Rosenmontagszug auf Pferde, die Kutschen oder andere Wagen ziehen, zu verzichten, ist eine Zäsur.
Doch sie geht manchen Tierfreunden noch nicht weit genug. Denn die Ehrengarde will weiter mit berittenen Gardisten im Zug der Tradition gemäß am Start sein.
Ein NoGo für Verfechter des Tierschutzes, denen seit geraumer Zeit das Treiben im Zoch ohnehin ein Dorn im Auge ist.
Von der Organisation PETA heißt es am Freitag dazu: „Ab spätestens 2028 sollen nur noch Traktoren vor den Gespannen zum Einsatz kommen. Das Traditionskorps erhoffe sich mehr Planungssicherheit.
Beim diesjährigen Umzug wurden die Tiere aufgrund einer Unwetterwarnung vorzeitig von der Strecke genommen. Die sogenannten berittenen Garden sollen jedoch weiterhin bei den Umzügen zum Einsatz kommen.“
Ehrengarde-Entscheidung: PETA-Referentin nimmt kritisch Stellung
Und weiter wird Jana Hoger, Fachreferentin bei Deutschlands größter Tierrechtsorganisation, dazu wie folgt zitiert:
„Der Stopp des Pferdeeinsatzes vor Kutschen war längst überfällig, aber für die berittenen Pferde soll die Tierquälerei im Kölner Rosenmontagszug weitergehen. Für die sensiblen Fluchttiere sind grölende Menschenmassen, dröhnende Musik, fliegende Kamelle und dichtes Gedränge massiver Stress, der schnell gefährliche Panikreaktionen auslösen kann.

Wer Pferde wirklich liebt, zwingt sie nicht zur Belustigung Hunderttausender in diesen Ausnahmezustand. Wir rufen den Veranstalter dazu auf, endlich allen Tieren die Torturen im Zug zu ersparen. Solange Pferde im Rosenmontagszug eingesetzt werden, bleibt der Tierschutz auf der Strecke.“
Scheint so, als würde die Debatte noch weitergehen. . .
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