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Schulausschuss-Chef: „Schull- und Veedelszöch wären ohne SIE nicht möglich“

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Drei Männer mit „Zugordner“-Kappen und grünen Blätterkostümen vor einem historischen Stadttor
Drei „Zugordner“ beim Kölner Karneval vor einem historischen Torturm

Köln | Er ist Vorsitzender des Kölner Schulausschusses. Hat das Ohr in den Klassenzimmern und auf der Straße. Und machte sich selbst am Samstag ein Bild vom jecken Treiben bei den Schull- und Veedelszöch!

Oliver Seeck (SPD) war schier begeistert und liefert uns seinen Bericht vom fidelen Erlebnis, das Groß und Klein in Köln begeisterte.

„Köln hat heute wieder einmal gezeigt, warum die Schull- und Veedelszöch für viele der emotionalste Höhepunkt des Karnevals sind. Bei strahlendem Sonnenschein, klarem Winterhimmel und zwar durchaus frischen Temperaturen zog ein bunter, fröhlicher Zug durch die Stadt – und die Stimmung hätte besser kaum sein können“, beginnt Seeck, der selbst Familienvater ist.

Kinder in grünen Kostümen beim Veedelszöch in Köln.

„Entlang der Strecke standen unzählige Familien mit ihren Kindern, viele bunt kostümiert, mit roten Nasen, Konfetti in den Taschen und einem breiten Lächeln im Gesicht. Besonders schön war zu sehen, wie generationenübergreifend gefeiert wurde: Großeltern, Eltern und Kinder gemeinsam am Straßenrand, winkend, singend und selbstverständlich mit einem lauten „Kölle Alaaf!“.

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Beeindruckend ist jedes Jahr aufs Neue das enorme ehrenamtliche Engagement, das hinter diesem Zug steckt. Unzählige Menschen investieren Wochen und Monate in das Schneidern der Kostüme, den Bau und das Ziehen der Wagen sowie die gesamte Organisation – mit viel Kreativität, Herzblut und Liebe zum Detail. Ohne diese Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler wäre ein solcher Tag schlicht nicht möglich. Dafür gebührt ihnen ein ganz besonderer Dank“, so der 51-Jährige.

Karnevalsgruppe in bunten Kostümen vor der Kölner Stadtmauer.

Er berichtet weiter: „Auch viele bekannte Gesichter aus der Stadtgesellschaft waren unterwegs – Begegnungen, kurze Gespräche, herzliche Umarmungen inklusive. Die „Prominenz“ sammelte sich traditionell rund um Heumarkt und Alter Markt. 

Für unsere eigenen Kostüme haben wir an der Strecke erfreulich viel Zuspruch bekommen – ein schönes Zeichen dafür, wie sehr die Menschen die Kreativität und den Einsatz der Teilnehmenden wertschätzen. Trotz der kühlen Temperaturen ließ sich niemand die Stimmung verderben. Im Gegenteil: Die frische Luft sorgte eher dafür, dass noch ein bisschen länger getanzt, gesungen und gelacht wurde.

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Die Schull- und Veedelszöch haben auch in diesem Jahr wieder bewiesen, dass Karneval in Köln vor allem eines ist: ein Fest der Gemeinschaft, getragen von Engagement, Begeisterung und ganz viel kölschem Herz. 

Für mich war es besonders schön, dass ich so viele Kolleginnen und Kollegen von den verschiedenen Schulen getroffen habe. Kölle Alaaf!“

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