Köln – Der Karneval gehört zu Köln wie der Dom und der Rhein. Jetzt könnte sich die rheinische Lebensfreude auch auf den Straßenverkehr ausweiten: Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass 72,7 Prozent der Kölner Bevölkerung die Idee begrüßen, den Prinz Karneval als Ampelmännchen einzuführen.
Die Initiative, die ursprünglich aus der kreativen Kölner Karnevalsszene stammt, schlägt vor, das klassische grüne Ampelmännchen durch eine stilisierte Version des Prinzen Karneval zu ersetzen – natürlich mit Ornat, Pritsche, Narrenkappe und dem Wappen der Stadt Köln auf der Brust. Ein närrischer Blickfang für Einheimische und Touristen gleichermaßen.
Ein kölsches Signal für gute Laune
„Der Prinz Karneval steht wie kein anderer für Lebensfreude, Toleranz und Zusammenhalt – warum sollte er nicht auch an der Ampel leuchten?“, sagt eine Unterstützerin der Aktion. Auch im Rathaus und bei lokalen Initiativen stoße die Idee auf Sympathie. Man wolle die kulturelle Identität Kölns sichtbarer im Stadtbild verankern – nicht nur an Rosenmontag.
Symbol mit Mehrwert
Neben der charmanten Symbolkraft argumentieren Befürworter auch mit dem möglichen Tourismus-Effekt: Ampelmännchen mit regionalem Bezug, wie etwa in Berlin oder Wien, hätten sich dort bereits zu beliebten Fotomotiven entwickelt. Warum also nicht auch in der „Hauptstadt des Frohsinns“?
Nächste Schritte?
Noch ist die Einführung nur eine Idee – aber bei einer solch klaren Zustimmung von über 72 Prozent dürfte der politische Druck steigen. In den sozialen Medien wird bereits fleißig geteilt, kommentiert – und gewünscht: „Stellt ihn uns an jede Ampel, unseren Prinzen!“. Und es gibt auch bereits eine Petition an den Rat: https://www.change.org/PrinzAmpel