Die Bläck Fööss zählen zur „Mutter aller kölschen Bands“ – ihre Wurzeln reichen in die späten 1960er-Jahre zurück, als die späteren Mitglieder noch als „Stowaways“ englische Coverversionen auf Karnevalsveranstaltungen spielten. 1970 fanden sie zu ihrer endgültigen Besetzung. Ihren bis heute gültigen Namen verdanken sie einem Zufall: Für eine Studioaufnahme bei EMI sollten sie ausprobieren, ein kölsches Lied einzuspielen – aus Verlegenheit, ihren eigentlichen Bandnamen dafür herzugeben, nahmen sie für den „Rievkooche-Walzer“ das Pseudonym „de Bläck Fööss“ an, barfuß standen sie dazu auch gleich auf der Bühne.
Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Schlager, Pop, Jazz, Blues und Reggae. Ihren größten Charterfolg feierten sie 1985 mit „Frankreich, Frankreich“ (Platz 9 der deutschen Charts). 2022 verabschiedeten sich mit „Erry“ Stoklosa und „Bömmel“ Lückerath die letzten Gründungsmitglieder von der Bühne – die Band spielt in neuer Besetzung weiter.