Colör
Colör singen seit 1995 im Kölner Karneval und sind nach eigener Angabe die erste Frauenband des kölschen Fastelovend. Bekannt sind sie auch unter dem Beinamen die Töchter Kölns.
Frauen in einer Männerdomäne
Lange war der kölsche Liedvortrag fest in männlicher Hand. Bei den Solointerpreten setzten sich Frauen schon früher durch – bei den Musikgruppen dauerte es deutlich länger. Colör gehörten zu denen, die das änderten.
Die vier Sängerinnen spielen keine Instrumente, sondern singen – mehrstimmig und mit einer Bühnenpräsenz, die Teil des Programms ist. Ihre Texte nehmen das sogenannte starke Geschlecht gern aufs Korn, wie schon die Titel Männerstrip im Waschsalon und Männerbäckerei verraten.
Bekannte Titel
Zu den Klassikern der Band zählen:
- Kölsche Mädche sin jefährlich
- Et jeht ald widder loss
- Äschermittwochsengel
- Kornblumenblau
- Männerbäckerei und Männerstrip im Waschsalon
2010 feierten Colör ihr fünfzehnjähriges Bestehen und stellten dazu eine Best-of-CD mit zwanzig Titeln zusammen. Im Oktober 2015 erschienen die Mini-CD Affäre mit sechs Stücken und die Single Mir sin echt kölsche Mädcher; das Album Will zurück umfasst vierzehn Titel. Der Sessionshit 2018/19 war Dä Beat. Dass die Band mehr kann als Party, zeigen Balladen wie Heimat is.
Besetzung
Frontfrau der Band ist Ute Geller, die alle Texte selbst schreibt. Neben ihr singen Birgitt Geller, Anja Hummel und Sandra. In der Besetzung von 2015 gehörte statt Sandra noch Nicole von Sobbe zur Band.
Quellen
Angaben zur Gründung 1995, zur Besetzung von 2015 und zu den Veröffentlichungen bis 2015 nach karnevalslieder.de, dessen Inhalte 2026 in dieses Portal übernommen wurden. Heutige Besetzung, Beiname und der Sessionshit 2018/19 nach der offiziellen Bandwebsite coloer.de, abgerufen am 20. September 2026.
Art: Band
Status: Aktiv
Offizielle Website: https://www.coloer.de/
Quellen
Zuletzt geprüft am 20.09.2026
Dieser Eintrag wurde zuletzt am 2026-09-20 redaktionell geprüft.