Der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer dringt darauf, dass wieder ein Rosenmontagszug stattfindet. Die Stadt Köln unterstützt das Festkomitee dafür finanziell.
Bereits am 17. Oktober 1932 hatte sich auf einer Generalversammlung des Kölner Verkehrsvereins ein „Bürgerausschuss“ gegründet: Persönlichkeiten aus Bürgerschaft, Industrie, Kunst und Wissenschaft sowie Vereinsvertreter erklären ihre Mitwirkung. Damit ist der Zug finanziell abgesichert.
Neu ist zudem, dass auf Initiative des Bürgerausschusses erstmals eigene Veedelszöch – Umzüge in den einzelnen Kölner Stadtvierteln – stattfinden. Sie knüpfen an die mittelalterlichen Gesellenumzüge an und sollen den ursprünglichen Volkskarneval in den Veedeln neu beleben. Das Dreigestirn der Session bilden Prinz Franz Robens, Bauer Willi Jansen und Jungfrau Paul Kops.