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NeuPlaggeköpp eröffnen die Session – und feiern den Zusammenhalt im Fastelovend
Am Sonntag, 25. Oktober, haben die Plaggeköpp ihre traditionelle Sessionseröffnung gefeiert. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand neben Musik, Tanz und Redebeiträgen auch das, was die Gemeinschaft ausmacht: der Austausch zwischen Plaggeträgerinnen und Plaggeträgern verschiedener Kölner Karnevalsgesellschaften.
Auf der Bühne wechselten sich kölsche Töne und Wortbeiträge ab. Das Rednerduo Harry und Achim sorgte für Lacher. Nachwuchssänger Mike Müller nutzte den Auftritt, um sein Können zu zeigen. Beide Beiträge waren den Gästen womöglich schon vom Vorabend bekannt: Die Künstler hatten zuvor beim Klub Kölner Karnevalisten im Maritim Hotel auf der Bühne gestanden.


Die Tanzgruppe der Isenburger Karnevalsgesellschaft stellte sich einer besonderen Herausforderung: Die niedrige Decke schränkte die Möglichkeiten ein. Dennoch präsentierten die Tänzerinnen und Tänzer ihre Sessionstänze. Für Musik sorgten außerdem Karl Krumsdorf und die Kölner Drachenhorde.


Die Plaggeköpp verstehen sich als Stammtisch über die Grenzen einzelner Gesellschaften hinweg. Seit ihrer Gründung 1998 kommen dort Plaggeträgerinnen und Plaggeträger aus verschiedenen Kölner Karnevalsgesellschaften zusammen. Bei Sitzungen und Veranstaltungen sind sie mit ihren Standarten präsent – meist am Rand des Geschehens, aber als fester Teil des Fastelovends.
„Da wir alle aus unterschiedlichen Karnevalsgesellschaften kommen, freuen wir uns immer wieder über die Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen und uns auszutauschen“, sagt Bernd Krömpke, Präsident der Plaggeköpp. „Genau diese Gemeinschaft macht den Kölner Karneval aus. Sie verbindet uns über die eigenen Gesellschaften hinaus und zeigt, wovon unser Fastelovend lebt.“
Die nächste Sessionseröffnung ist für Sonntag, 24. Oktober 2027, angekündigt. In der Session 2027/2028 steht für die Plaggeköpp außerdem das 30-jährige Bestehen an.
Alle Fotos: Sascha Keimer
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