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Rote Funken kehren nach 71 Jahren auf die Zugspitze zurück
Eine Manöverfahrt mit besonderem historischen Bezug: Vom 18. bis 21. September 2026 zieht es die Roten Funken nach Garmisch-Partenkirchen und München. Höhepunkt der Reise ist die Rückkehr auf die Zugspitze – genau 71 Jahre nach einem außergewöhnlichen Besuch des Traditionskorps auf Deutschlands höchstem Berg.
Bereits im Januar 1955 standen die Roten Funken dort in Uniform und präsentierten auf der Sonnenterrasse des Schneefernerhauses kölschen Karneval. Die historischen Aufnahmen aus dem Funken-Archiv wirken heute wie Dokumente einer anderen Zeit. Köln war noch deutlich von den Folgen des Zweiten Weltkriegs und vom Wiederaufbau geprägt. Dennoch waren die Funken wieder unterwegs und trugen kölsche Lebensfreude über die Grenzen der Heimatstadt hinaus.
1955 gehörten Funkemariechen Steffi Schlechter und Tanzoffizier G. Lorenz Strobl zum Korps. Sie bildeten von 1955 bis 1957 gemeinsam das Tanzpaar der Roten Funken.

Nun soll sich der Kreis schließen. 136 Rote Funken machen sich am 18. September auf den Weg nach Bayern. Nach einem bayerischen Abend in Garmisch-Partenkirchen geht es am Samstag in großer Uniform mit Zahnrad- und Gletscherbahn auf die Zugspitze. Am Gipfel ist ein gemeinsames Korpsfoto geplant – 71 Jahre nach den historischen Aufnahmen von 1955.
Anschließend führt die Manöverfahrt weiter nach München. Dort wartet am Sonntag ein weiterer besonderer Auftritt: Die Roten Funken nehmen am traditionellen Trachten- und Schützenzug des Oktoberfestes teil und bringen ihre rot-weißen Uniformen mitten in eines der größten Brauchtumsfeste Deutschlands.
Zum Abschluss steht am Montag ein offizieller Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei auf dem Programm, bevor es zurück nach Köln und an die Ulrepforte geht.
So verbindet die Manöverfahrt 2026 Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise: 1955 brachten die Roten Funken in einer vom Wiederaufbau geprägten Zeit ein Stück kölsche Lebensfreude auf die Zugspitze. 71 Jahre später kehren sie dorthin zurück – und schreiben die Geschichte der historischen Bilder von damals weiter.

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