Der Held Carneval selbst tritt 1825 nicht auf – er soll angeblich der Fürstin Venetia einen Gegenbesuch in Italien abstatten. An seiner Stelle steht wieder der Hanswurst im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.
Im Zug erinnern historische Figuren wie der Reitergeneral Jan van Werth, der Maler Rubens und der Astronom Johann Adam Schall von Bell an bedeutende Kölner Erfolge in Krieg, Kunst und Wissenschaft. Erstmals nimmt auch der Kölner Bauer teil, der laut Zugprogramm für die 1288 bei Worringen tapfer verteidigten Stadtschlüssel und damit für die Wehrhaftigkeit Kölns steht; die Jungfrau ist ebenfalls im Zug vertreten.
In diesem Jahr erscheint erstmals eine eigenständige Kölner Karnevalszeitung – zunächst nur als Spalte in der Kölnischen Zeitung, ehe sie sich zu einem eigenen kleinen Blatt entwickelt (verboten wird sie 1830). Zudem verfasst Johann Wolfgang von Goethe für die Kölner Karnevalisten sein Gedicht „Der Cölner Mummenschanz“.