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Köln | Aus den Augen, aus dem Sinn?
Die alte Weisheit und ihre Geschichte. Nicht aber gültig bei der Karnevalistin Miriam W.! Denn die junge Jecke war im Straßenkarneval unterwegs und erlebte dann im Bahn-Getümmel einen vielzitierten „Crush“. Doch der junge Kerl, der ihr so sehr auf Anhieb gefiel und mit dem sie zärtliche Blicke ausgetauscht hatte, verschwand leider plötzlich wieder in der Menge und ward nicht mehr gesehen. Und so blieb ihr nur der verzweifelte Griff zum Handy mit der stillen Hoffnung auf die sozialen Netzwerke und eine Reaktion dort.
Verknallte Kölner Karnevalistin startet Suchaktion im Netz
„Hey du,ich suche dich,netter Mann!“, schrieb Miri hier und startete öffentlich einen Suchaufruf auf Facebook, den Freundinnen in Gruppen zur Verbreitung loyalerweise prompt teilten, „Du warst in der 15 Richtung Chorweiler und bist am Friesenplatz ausgestiegen. Und du hattest eine hell blaue Beanie an und so eine schicke Pfau Jacke, und warst ziemlich groß!“
Die verzückte Feiernde wie verknallt weiter: „Und wir hatten uns die ganze Zeit angelächelt und ich hab dir ein Strüssje gegeben. Hatte mich aber leider nicht getraut, dich nach deinem Namen und deiner Nummer zu fragen, deswegen hoffe ich so sehr, dass du das hier siehst!!! Würde mich echt krass freuen,wenn du dich bei mir melden würdest.“
Immer wieder liest man von Paaren, die sich durch ähnliche Aktionen – nachdem sie sich aus den Augen verloren hatten – wiederfanden. Ob auch Miriams Aufruf Erfolg hat und der „schicke Pfau“ Wind von der charmanten Nachricht im Nachhinein erhält und sich bei ihr meldet?
Es wäre der nicht verzagenden Miriam nur zu wünschen, dass es vielleicht tatsächlich auf diesem Wege die unverhoffte Chance auf eine zweite Begegnung gibt – und das Strüssjer-Geschenk letztlich doch nicht umsonst war. . .
