Köln | Immer wieder spannend: Die Diskussion über das neue, an Rosenmontag bekanntgegebene, nächste Sessionsmotto. „ALAAF – Mer dun et für Kölle“ hieß es jetzt. Und das Motto für die Session 2027 lautet: „Morje es, wat do drus mähs“.
Wie kommt das bei bekannten Jecken an? Wir haben Reaktionen gesammelt, um ein Stimmungsbild zu zeichnen. . .
Fastelovend-Legende King Size Dick: „Trifft zu, wie alles im Leben!“
Sitzungspräsident Volker Weininger: „Gefällt mir sehr, weil es so optimistisch ist!“
Urgestein Marita Köllner: „Ich finde es großartig!“
Ex-Prinz Michael Gerhold (Agentur Ahrens): „Ich find das Motto mega! Ich glaube, dass wir ja auch alle, die wir im Karneval aktiv sind, daran arbeiten, den Fasteleer auch zukunftsfähig zu gestalten und deswegen passt das Motto wie die Faust aufs Auge. Es bietet ganz viele Gestaltungsmöglichkeiten, ist also ein kreatives Motto, was uns schon jetzt viel Freude bereitet!“
Familie Ulla und Ludwig Sebus: „Ich finde es gut, die Bevölkerung weiter mit in die Verantwortung zu nehmen. Meckern kann man schnell, selbst was (besser) machen sollte in den Köpfen vertieft werden. Einfach mal was versuchen, wenn es nicht direkt klappt, weiß man auch dass es aufwendig ist und achtet die Leistung anderer vielleicht mehr.
Erfolgsproduzent Reiner Hömig: „Ich verstehe das so: die Aufforderung für eine bessere Zukunft, selver jet ze dun.“
Arena-Chef Stefan Löcher: „Gefällt mir total, weil es so passend ist für die ganze Gesellschaft in jeder Hinsicht privat beruflich und für die Gesellschaft“
Kölschsänger Micky Brühl: „Finde ich gut, stimmt völlig und lässt viele Überraschungen zu. Kann spannend werden!“
Ur-Fooss Erry Stoklosa: „Gefällt mir! Ist ähnlich wie ein alter Fööss Song“ Et jitt kei jrößer Leid als dat wat mer sich selfs ahn seit“ also du bestimmst selbst, was morgen wird“
Bütt-Legende Jupp Menth sieht das Motto kritisch: „Die Mottos/en sollten kölnbezogener sein, bisschen mehr Inhalt, ohne Lebensweisheiten!!“ Gefällt mir nicht!“
Agentur-König Horst Müller: „Finde ich richtig klasse! Das Motto steht für mich für Eigenverantwortung, Optimismus und einen modernen Zeitgeist. Karneval muss gestaltet werden. Mit Verantwortung, ganz viel Herz und professionellem arbeiten. Wirklich ein Motto das perfekt in der Session gelebt werden kann.“
Entertainer JP Weber: „Ein gutes Motto ! Es beschreibt und zeigt die Eigenverantwortung für Jung und Alt, welchen Weg das Brauchtum und damit auch unsere Stadt in den nächsten Jahren geht“
Tausendsassa Lukas Wachten: „Super Motto! Kölsch und mit der Chance auf einen positiven Blick in die Zukunft. Wer wenn nicht der Kölner Karneval sollte die Menschen dazu aufrufen, anzupacken und die Zukunft zu gestalten“
Sängerin Bianca Schüller: „Morje es! Wat do drus mähs!‘ – das ist für mich mehr als ein Sessionsmotto. Es kann unter anderem eine Haltung sein. Gerade als neue Sängerin im Karneval weiß ich: Jede von uns hat die Chance, etwas zu bewegen. Wir Frauen gehören auf die Bühnen, in die Bands und mitten ins Herz des Fasteleer. Ich freue mich riesig, meinen Teil dazu beizutragen – laut, bunt, und mit ganz viel Gefühl.“
Moderator Robert Greven: „Ich finde das Motto sehr gut. Das zeigt für mich einfach nach vorne schauen. Nehme dein Leben in der Hand und schau, was draus wird.“

Brings-Gitarrist Harry Alfter: „Gefällt mir – der Spruch selber ist sehr gut. Ein gutes Statement.“
Das Festkomitee erklärt das Motto selbst wie folgt. „Jeder von uns entscheidet mit, welchen Kurs wir steuern und wie das Morgen aussehen wird. Also: Arsch huh und anpacken!” (…) „Das Motto ist kein naives ‚Alles wird gut‘. Im Gegenteil: Wenn nicht jeder mit anpackt, wird die Zukunft ganz sicher nicht rosarot”, so Kuckelkorn weiter. Wir sind jetzt schon darauf gespannt, welche kleineren und größeren Zukunftsprojekte die kölschen Jecken in den nächsten Monaten anstoßen werden – im Karneval oder in anderen Bereichen des Lebens.”
Ich finde das Motto sehr gut.
Ich finde es gut. „Morje“ lässt sich ja auch auslegen. Ich konnte z. B. nur Weiberfastnacht feiern und ab Freitag hatte und habe ich u. a. Fieber; zwischen Bett und Couch habe ich Kostümverfeinerungen gemacht. Jetzt schlafe ich noch 352 x un dann es morje Wieverfastelovend 2027