Porträt
Palaver – Kölsche Band bringt frischen Wind in den Karneval
Foto: Niki Siegenbruck
Inmitten der pulsierenden Musikszene Kölns hat sich in den letzten Jahren eine Band etabliert, die sich mit Herzblut, Humor und handgemachtem kölschen Sound in die Herzen der Jecken gespielt hat: Palaver. Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 steht die Gruppe für mitreißende Bühnenpräsenz, emotionale Texte und einen modernen Klang, der Tradition und Zeitgeist auf charmante Weise vereint.
Durchbruch mit „Loss et rus“
Bekannt wurden die fünf Musiker durch ihren Hit „Loss et rus“, der 2018 im WDR 4 Jeck-Duell einen starken dritten Platz belegte. Der Song wurde schnell zur Mitsing-Hymne in Kölner Kneipen und Karnevalssälen. Doch Palaver ruht sich nicht auf Erfolgen aus – im Gegenteil: Die Band rund um Sänger Michel Okunneck, der seit 2022 am Mikrofon steht, entwickelt sich stetig weiter.
Mehr als nur Karnevalsmusik
Gitarrist Florian Jäger, Gründungsmitglied und kreativer Kopf der Truppe, betont: „Für uns geht es immer darum, kölsche Musik ehrlich zu leben – aber sie auch weiterzudenken. Wir lieben den Karneval, aber wir sind mehr als eine reine Sessionsband.“
Dass diese Haltung fruchtet, zeigt sich an den zahlreichen erfolgreichen Songs der letzten Jahre: „Einer för alle“, „Daach för die Erinnerung“, oder das emotionale Duett „Em elfte Himmel“ mit WDR-Urgestein Till Quitmann, in dem verstorbenen Kölner Persönlichkeiten gedacht wird – allesamt Lieder mit Seele, aber auch Stadionpotenzial.
Sessionshit 2024/25: „Ich dät et maache“
In der aktuellen Session 2024/25 sorgt die Band mit dem Song „Ich dät et maache“ erneut für Aufsehen. Der Titel vereint Optimismus, Mut zur Emotion und eine klare Botschaft: „Manchmal muss man einfach machen – egal, was die anderen sagen“, so Keyboarder und Quetschspieler Simon Jekosch, der mit seinen Melodien das kölsche Lebensgefühl auf die Bühne zaubert.
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