Karnevalsheldin bei Weiberfastnacht mit Regenschirm, feiert die närrische Zeit trotz Regen.
Köln | Eine Userin drückte aus, was so viele dachten, als sie das wohl schönste Bild von Weiberfastnacht in den sozialen Netzwerken aufklappen sahen: „Tolle Frau! In schlimmen und schweren Zeiten tut es ganz besonders gut, dass es schöne und positive Nachrichten über liebenswerte und empathische Menschen gibt. Mir hat es jedenfalls sehr gut getan. Diese Frau muss gefeiert werden!“
Und wie! Es war DAS Motiv, das viele Karnevalisten an Wieverfostelovend triggerte und etwas Wohliges in den wilden Tag brachte.
Das jecke Madämche mit der roten Kapuze, das beim Gig der Domstürmer deren Tontechniker altruistisch den Regenschirm aufspannte, so dass dieser seinen Job machen und für den perfekten Sound sorgen konnte und sie dafür die Tropfen kassierte.
Aufruf der Domstürmer hatte Erfolg
Die Kölner Combo hatte in den sozialen Netzwerken einen Aufruf gestartet, um sie zu finden und mit Tickets fürs Jubiläumskonzert im Eltzhof am 18. Juli Danke zu sagen.
„Wir suchen die jecke Dame von Weiberfastnacht am Tanzbrunnen“, so Sänger Micky Nauber und Co., „Während wir auf der Radio Köln-Bühne spielten und der Regen alles gab, hielt eine jecke Dame unserem Tontechniker Nick ihren eigenen Schirm über Kopf und Technik und stand selbst komplett im Regen.
Unser Aufruf an die Dame: Danke für so viel Empathie. Bitte melde dich bei uns. Wir möchten uns ganz herzlich persönlich bei dir bedanken. Stürmische Grüße Die DOMSTüRMER“
Und Ajuja, nun gab es das „UPDATE: Wir haben sie gefunden 1000 Dank an Euch alle für die sensationell schnelle Unterstützung
.“ Die besagte Sarah K. wurde also aufgespürt und für ihre uneigennützige Hilfe belohnt.
Die Netzgemeide ist begeistert und kommentiert das Ganze geradezu frenetisch: „Es gibt sie noch, die guten Menschen!“ – „Kleine Geste, große Wirkung“, „Keiner sollte einen im Regen stehen lassen, so sind die Mädels und Lück im Rheinland!“ – das nur als Beispiel. . .