Köln | Ärger mitten in der heißen Phase der Session!
Denn kurz vor der Miljöh-Sitzung der KG Kölsche Grielächer im Maritim-Hotel (8.Februar) sorgt eine Nachricht von King Size Dick für reichlich Gesprächsstoff und möglicherweise Konsequenzen.
Offenbar aus Unmut hat die Fastelovend-Legende Heinz Ganss den vor zwei Jahren erhaltenen Ehrenpreis an die KG jetzt zurückgeben lassen!
Kurz vor Maritim-Sitzung im Maritim: Blamage für Grielächer
„Die Grielächer waren durchaus eine meiner Lieblingsgesellschaften, aber deine/eure Entscheidung in Sachen JP Weber vs. Stefan Dahm mutet an, als hätte der Zentralrat der Fliesentisch-Besitzer eine unüberlegte und durchaus unqualifizierte Entscheidung getroffen. Meiner Meinung nach ist sie nicht nur ungeheuerlich, unprofessionell und charakterlos. Sie ist so aberwitzig, dat ich et nit jläuven wullt“; schreibt Dick an Präsident Udo Schaaf und den Vorstand, wie Karneval org im Wortlaut vorliegt.
Und weiter begründet die Legende: „Scheinbar ist Deiner/Eurer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen, dass die Individualität einzelner immer da endet, wo sie das Ansehen oder die Rechte anderer tangiert. So sehr ich mich seinerzeit über eure Auszeichnung gefreut habe, so wenig kann ich mich heute mit ihr identifizieren. Daher gebe ich sie hiermit zurück. Beste Grüße, King Size Dick“
Was ist da nur im Argen? Hinter vorgehaltener Hand heißt es: Es soll um krasse Ausbootungsvorwürfe bezüglich der Ablauf-Organisation gehen. Unter den von ihm benannten Künstlern soll schon lange eisige Funkstille herrschen, nun platzte Beobachter Dick scheinbar aber der Kragen. Wie die KG um Präsident Schaaf ihrerseits reagieren wird oder den Vorgang gar schlicht aussitzen will? Unklar. Man wolle sich dazu nicht äußern, hieß es.
Fakt ist: King Size Dick sagt was er denkt, ist ein unbestechlicher Geist im Fastelovend und über jeden moralischen Zweifel erhaben. Wenn er sich zu Wort meldet, geschieht das nicht einfach so. . .